Reptilienernährung: So wichtig ist Calcium

Share on facebook
Share on google
Share on twitter
Share on linkedin

Calcium und Phosphor sind wichtige Bestandteile in der Ernährung von Reptilien. Die beiden Elemente müssen in einem Gleichgewicht zueinander in der Nahrung vorhanden sein. Bei Terrarientieren etwa im Verhältnis von 2:1 – die Tiere müssen doppelt so viel Calcium wie Phosphor aufnehmen müssen. Um das in der Ernährung zu berücksichtigen, müssen Reptilienhalter das Futter genau unter die Lupe nehmen.

Das richtige Calcium-Phosphor-Verhältnis ist für Terrarientiere überaus wichtig. Ist es über einen längeren Zeitraum nicht optimal, drohen schwere Krankheiten, unter anderem die gefürchtete “Knochenweiche”. Dann versucht der Organismus, den Calciummangel zu beheben, indem Calcium aus den Knochen herausgelöst wird. In der Folge werden die Knochen weich und nicht mehr belastbar, es kommt zu Muskelschädigungen und schnell zu einem lebensbedrohlichen Zustand.

Deswegen sollten Reptilienhalter bei der Ernährung ihrer Tiere darauf achten, dass das Calcium-Phosphor-Verhältnis stimmt. Bei der Auswahl geeigneter Fütterungskomponenten können ausführliche Übersichten und Tabellen helfen, die es in der Fachliteratur über Reptilienhaltung und –ernährung gibt. Auch der terrarienkundiger Zoofachhändler hat entsprechende Tipps parat.

Beim Futter auf optimales Clacium-Phosphor-Verhältnis achten

Zu beachten ist bei der Ernährung der Reptilien: Insekten enthalten verhältnismäßig wenig Calcium und das Verhältnis wird ungünstig verschoben. Auch viele Obst- und Gemüsesorten weisen ein kein optimales Calcium-Phosphor-Verhältnis auf. Relativ viel Calcium enthalten dagegen beispielsweise frische Gräser- und Kräuterarten.

Grundsätzlich ist es wichtig, den Tieren Calcium, zum Beispiel in Pulverform oder als Sepiaschulp anzubieten. So kann das fehlende Calcium auch bei Fleisch- und Insektenfressern ergänzt werden. Das Pulver kann über das normale Futter gestreut werden oder die Futterinsekten werden damit bestäubt. Landschildkröten können sich vom Sepiaschulp am Stück auch selbst bedienen.

Für einen gut funktionierenden Calcium-Phosphor-Stoffwechsel spielt im Übrigen bei vielen Terrarientieren eine effektive UV-Beleuchtung eine große Rolle. Diese darf, auch bei sorgfältigster Ernährung der Tiere, nicht vergessen werden.