Passt ein Hund zu dir?

Jeder Hund ist anders
Wer einen temperamentvollen Hausgenossen sucht, sollte ein Tier anschaffen, das ein ausgeprägtes körpersprachliches Vokabular besitzt. Ein Hund, der die Ohren spitzt, mit dem Schwanz wedelt und mit der Nase stupsen kann, ist erfahrungsgemäß ein sehr interaktiver Partner. Viele Hunde sind außerdem anhänglich, sie müssen jedoch geduldig erzogen werden. Hundehalter sollten sich jeden Tag mit dem Vierbeiner beschäftigen und etwa drei Spaziergänge einplanen.
Jede Rasse und natürlich auch jeder Hund besitzt andere Eigenschaften, z.B. die eines Schmuse-, Jagd- oder Wachhundes. Einige Rassen haben ein schnell nachwachsendes Fell und benötigen regelmäßige Fellpflege. Das regelmäßige Bürsten kann auch die Bindung zwischen Menschen und Tieren stärken.
Hundefreunde, die nicht mehr gut zu Fuß sind, sollten sich nicht gerade einen kräftigen Hütehund oder einen jungen, verspielten Hund mit ausgeprägtem Bewegungsdrang aussuchen, sondern lieber einen ruhigeren, gerne auch schon älteren Vierbeiner aus dem Tierheim.

Geselliger Spielgefährte
Hunde sind ideale Familientiere. Sie toben gerne und werden für Kinder oft ein geselliger Spielgefährte; manchmal fühlen sie sich auch für das Kind verantwortlich und beschützen es. Der Hund sollte schon als Welpe Kontakt zu Kindern gehabt haben. Es empfiehlt sich, kleine Kinder nicht mit dem Tier alleine zu lassen oder den Hund gar alleine vom Kind ausführen zu lassen.
Hundeschule ist Pflicht
Wer einen Hund anschafft, sollte unbedingt einplanen, mit dem Welpen eine Hundeschule (Welpenkurs) zu besuchen. So bekommt er Kontakt zu anderen Hunden und lernt dabei das soziale und interaktive Verhalten auch unter ggf. etwas stressigen Situationen.
Zudem sollte frühzeitig geklärt werden, ob das Tier zur Arbeit mitgenommen werden kann, sonst muss für längere Zeiten der Abwesenheit ein geeigneter Hundebetreuer gefunden werden. Das gilt natürlich auch für den Urlaub!
Wie alt wird ein Hund?
Das durchschnittliche Lebensalter von Hunden liegt etwa bei acht bis 15 Jahren. Hunde kleinerer Rassen werden in der Regel älter als größere Hunde.
Wie viel kostet ein Hund?
- Hund aus dem Tierheim (ab 100,- Euro) oder Hund vom Züchter (Rassen kosten unterschiedlich, ab 1.000 Euro)
- Erstausstattung (Transportbox oder Sicherheitsgurt / Näpfe, Leine, Kissen etc.): ab ca. 200 Euro
- Unterhaltskosten z.B. Futter für einen großen Hund ab 50 kg: ca. 100 Euro im Monat
- Unterhaltskosten für einen kleinen Hund: rund 50 Euro pro Monat
- Chippen und Registrieren: 50 bis 80 Euro
- Haftpflicht zwischen 50 und 100 Euro pro Jahr und Hundesteuer ca. 80 bis 120 Euro pro Jahr, je nach Kommune auch mehr oder weniger
- Kosten für Impfungen, tierärztliche Behandlung kommen hinzu
- Kosten für die Krankenversicherung variieren je nach Leistung, Tarif, Alter und Rasse des Hundes sehr stark: Beispiele: OP-Versicherung ab ca. 120 Euro pro Jahr, Vollversicherung ab ca. 30 Euro pro Monat (Basistarif) bis zu ca. 150 Euro pro Monat
- Hundefriseur: je nach Rasse, Größe und Wohnort ca. 80 bis 200 Euro alle 6 bis 8 Wochen
Ratgeber Hund
Woran erkennst du ein gutes Zoofachgeschäft?
Vor allem beim Tierkauf ist Aufklärung über die tiergerechte Haltung besonders wichtig.


